Forensische Übergangswohnhäuser

Psychisch kranken StraftäterInnen, die gerade eine Haftstrafe oder die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik hinter sich haben, fällt es oft schwer, im „normalen“ Leben wieder Fuß zu fassen. In unseren beiden Übergangswohnhäusern bieten wir ihnen eine schrittweise und begleitete Erprobung der Freiheit an – mit dem Ziel, in Zukunft ein psychisch, sozial, emotional und finanziell stabiles Leben führen zu können.

Das bieten wir

  • Rund-um-die-Uhr-Betreuung
  • Erarbeiten von Zukunftsperspektiven und individuellen Strategien zur Vermeidung von neuerlichen Straftaten
  • Psychoedukation, soziales Kompetenztraining und Training zur Deliktprävention
  • Training von alltagspraktischen Fähigkeiten
  • Fokussierung auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der BewohnerInnen
  • Hilfe beim Kontakt mit Behörden, Beratung in finanziellen und rechtlichen Belangen  
  • Sozialarbeiterische Bezugsbetreuung
  • Beobachtung und Kontrolle unter Berücksichtigung der jeweiligen Erkrankung und des jeweiligen Delikts
  • Risiko- und Krisenmanagement
  • Bei Bedarf Möglichkeit zu Re-Checks (mit der zuweisenden Stelle)
  • Gruppenaktivitäten (Kochen, Gärtnern, Ausflüge, Kunstprojekte, …)

Zusätzliches Beschäftigungsangebot
In unserer Tagesstruktur re.turn  können die BewohnerInnen unter fachlicher und sozialer Begleitung einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen. Dieses tagesstrukturierende Angebot nimmt Rücksicht auf die jeweiligen Ressourcen und Fähigkeiten der Bewohnerinnen und Bewohner.

Für wen ist das forensische Übergangswohnen gedacht?

  • Maßnahmenuntergebrachte nach § 21/1 (Wohnhaus1) bzw. § 21/2 (Wohnhaus2)
  • Bedingt Entlassene gemäß § 47 StGB
  • Untergebrachte gemäß § 429 (4) StPO
  • Bedingt Verurteilte mit Nachsicht der Einweisung in eine Anstalt gemäß § 45 StGB

Angebot

  • vollzeitbetreutes Wohnen
  • Trainingswohnungen

Wie lange dauert der Aufenthalt?
Nach der bedingten Entlassung kann das Wohn- und Betreuungsangebot auf Weisung des Gerichts bis zu zwei Jahre in Anspruch  genommen werden.

Unsere Wohnhäuser
Räumlichkeiten: Alle Bewohnerinnen und Bewohner haben ein eigenes Zimmer und können dieses nach eigenen Vorstellungen einrichten. Gemeinschaftsräume und Küche stehen zur gemeinsamen Benützung zur Verfügung.
Sicherheit: Unsere Wohnhäuser haben hohe bauliche Sicherheitsstandards. Höchstmögliche Sicherheit, um Selbst- und Fremdgefährdung vorzubeugen, garantiert natürlich auch die qualifizierte Betreuung durch unsere Wohnbetreuerinnen und -betreuer. 
Betreuung: Ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem psychosozialen Bereich betreuen unsere Bewohnerinnen und Bewohner. Das Team ist rund um die Uhr vor Ort.  

 

Kontakt
Forensische Übergangswohnhäuser 1 und 2
Mobil: +43 (0)664/88 69 13 50
E-Mail: michaela.wlattnig@promentesteiermark.at

Detaillierte Informationen finden Sie in unserem Folder zum Download:
>> Download: Folder forensische Übergangswohnhäuser [pdf]
 

Die forensischen Übergangswohnhäuser bieten psychisch kranken StraftäterInnen eine schrittweise und begleitete Erprobung der Freiheit an.