Forensische Übergangswohnhäuser und Wohngemeinschaften

Psychisch kranken Menschen, die eine Straftat begangen haben, fällt es oft schwer, nach einer Haftstrafe oder einem Klinikaufenthalt im Leben wieder Fuß zu fassen.

In unseren Übergangswohnhäusern bieten wir ihnen eine schrittweise und begleitete Entlassungsvorbereitung an und fördern sie bei der Gestaltung eines selbstverantwortlichen, deliktfreien Lebens.

Unsere Angebote

  • Vollbetreuung: rund um die Uhr, 24 Std. tgl.
  • Teilbetreute Wohngemeinschaften
  • Erarbeiten von Zukunftsperspektiven und Strategien zur Vermeidung von neuerlichen Straftaten
  • Psychoedukation, soziales Kompetenztraining und Angebote zur Deliktprävention
  • Training von alltagspraktischen Fähigkeiten
  • Hilfe beim Kon­­­takt mit Be­­­­­­­­­­­­hörden, Beratung in finanziellen und rechtlichen Belangen
  • Sozialarbeiterische Betreu­­ung
  • Risiko- und Krisenmanagement
  • Hilfe bei der Weitervermittlung zu künftigen Wohn- und Beschäftigungs­angeboten
  • Gruppen­­­aktivitäten
  • Zusammenarbeit und Abstimmung mit zuweisenden Stellen (Justizanstalten, Kliniken)
  • Wöchentliche psychiatrische Visite in der Einrichtung
  • Kooperation mit der forensischen Nachsorgeambulanz Graz (FONAST)

Betreuung
Ausgebildete, multiprofessionelle Teams aus dem psychosozialen Bereich betreuen die Bewohner/innen. Das Team ist rund um die Uhr vor Ort. (Vollbetreuung).
Bei Teilbetreuung: Rufbereitschaft außerhalb der Betreuungszeiten

Beschäftigungsangebote in hausinterner forensischer Tagesstruktur

  • Möbelrestauration, Nähbereich

Beschäftigungsangebote in externer forensischer Tagesstruktur

  • Küchenbetrieb, Gartenbau, Entrümpelungsprojekt

Ziel dieser Beschäftigungsangebote ist die Erprobung und Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit

Wohnhäuser und Wohngemeinschaften

  • Wohnhaus1: 14 Plätze (für Maßnahmenuntergebrachte nach § 21/1 StGB)
  • Wohnhaus2: 20 Plätze (für Maßnahmenuntergebrachte nach § 21/2 StGB)
  • teilbetreute Wohngemeinschaften (mind. 2 Personen pro Wohneinheit)

Räumlichkeiten

  • eigenes Zimmer mit Dusche und WC
  • Gemeinschaftsküche
  • 4 Wohneinheiten für je 2 Personen mit eigener Küche und Gartenzugang
  • großer Gartenbereich zur gemeinschaftlichen Nutzung

Sicherheit

Unsere Wohnhäuser haben hohe Sicherheitsstandards. Höchstmögliche Sicherheit, um Selbst- und Fremdgefährdung vorzu­beugen, garantiert auch die qualifizierte Betreuung durch unser Team.

Teilnahme

  • Maßnahmenuntergebrachte nach § 21/1 im Wohnhaus1 bzw. nach § 21/2 im Wohnhaus2 (UdU)
  • bedingt Entlassene gemäß § 47 StGB
  • Untergebrachte gemäß § 429 (4) StPO
  • bedingt Verurteilte mit Nachsicht der Einweisung in eine Anstalt gemäß § 45 StGB
  • Personen aus dem Normalvollzug mit entsprechender Weisung

Wohnangebote

  • Vollzeitbetreutes Wohnen
  • teilbetreute Wohngemeinschaften

Aufenthaltsdauer

  • Für die Dauer der genehmigten „Unterbrechung der Unterbringung“
  • Nach bedingter Entlassung: maximal bis zum Ende der gerichtlichen Weisung
  • Ziel ist es, die BewohnerInnen je nach individuellen Ressourcen auch früher in ein selbstständiges Setting zu entlassen

Haben Sie noch Fragen?
pro mente steiermark ist Ihr Ansprechpartner, wenn es um Ihre seelische Gesundheit geht. Kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter!

pro mente steiermark GmbH
Forensisches Übergangswohnen
Dr.in Michaela Wlattnig (Leitung Forensik)
T: +43 (0) 664 88 69 13 50
E-Mail: michaela.wlattnig@promentesteiermark.at
Internet: www.promentesteiermark.at

Für alle unsere Angebote besteht eine Rahmenvereinbarung mit der Justiz.

Detaillierte Informationen finden Sie in unserem Folder zum Download:

>> Download: Folder forensische Übergangswohnhäuser - Wohngemeinschaften [pdf]